CD-Reviews

Sløtface – „Try Not To Freak Out“

Patti Smith would never put up with this shit” heißt es im rockigenOpener “Magazine” der norwegischen Newcomer-Band Sløtface, das dazugehörige Video zeigt eindrucksvoll ihre Absage an unsinnige Schönheitsideale, die von der Gesellschaft vorgegeben werden. Damit spricht sie Millionen, nicht nur jungen Frauen aus der Seele, denn diese Ideale verstandesmäßig abzulehnen ist das eine – uns perfekt zu fühlen, wie wir sind, fällt vielen von uns schon viel schwerer. Die Band um die Sängerin und Texterin Haley Shea kommt aus Stavanger und lernte sich in der lokalen Punkszene kennen. Mehr…

Kata – „Tìvils Døtur“

Wenn man das Debütalbum von Kata „Tìvils Døtur“ noch nicht gehört hat, sollte man es einfach machen! Warum? Kata macht alles andere als Mainstream-Musik, sondern Musik, die vergangene Geschichten und vergessene Mythen erzählt. Kata ist eine Band von fünf Sängerinnen: Guðrið Hansdottir, Eyð Berghamar Jacobsen, Greta Bech, Arnfrið Lützen und Unn Paturson. Das Interessanteste an dem Debüt: in der Mitte steht der Kulturaustausch von zwei, auf den ersten Blick nicht zueinander passenden Kulturen, nämlich die der Färöer Inseln und Bulgarien. Mehr…

Vagabon – „Infinite Worlds“

„Infinite Worlds“ ist das Debütalbum der 24jährigen amerikanischen Multiinstrumentalistin, Producerin und Sängerin Laetitia Tamko. Seit 2014 ist sie als Vagabon unterwegs und hat bereits die EP „Persian Garden“ veröffentlicht. Die ursprünglich aus Kamerun stammende Musikerin lebt seit ihrer Jugend in den Vereinigten Staaten. Ihre Musik ist von Musikstilen West-Afrikas inspiriert. Mehr…

Wild Child – „Fools“

Wild Child besteht aus den beiden Musikerinnen Kelsey Wilson (Gesang, Violine) und Sadie Wolfe (Cello) sowie Alexander Beggins (Gesang, Ukulele), Matt Bradshaw (Trompete), Evan Magers (Keyboard), Chris D’Annunzio am Bass und Drew Brunetti an den Drums. Die Band kommt ursprünglich aus Austin in Texas, dort haben sie sich 2010 gegründet. Mit „Pillow Talk“ (2011) schlug ihr Debütalbum gründlich ein, nach dem zweiten Album „The Runaround“ wird jetzt die dritte CD „Fools“ veröffentlicht. Mehr…

The Regrettes – „Feel Your Feelings Fool!“

Kaum zu glauben ist die Geschichte der Band The Regrettes aus Los Angeles. Obwohl ihre Mitglieder alle noch unter 20 sind, klingen die vier schon, als wären sie alte HäsInnen. Frontfrau Lydia Night ist grade mal 15, ihre Kolleginnen Genessa Gariano (Gitarre) 19 und Sage Nicole (Bass) 18 Jahre alt, der einzige Mann in der Band ist der 17jährige Schlagzeuger Maxx Morando. Mehr…

Lilié – „Close Enough“

Die Newcomerin Lilié ist eine Münchner Sängerin, die schon seit einigen Jahren mit verschiedenen Projekten in der Münchner Musikszene unterwegs ist. Und nun ist es endlich soweit und sie hat jetzt ihre erste Platte auf dem Mehr…

Shel – „Just Crazy Enough“

So kann es auch mal gehen: frau wächst mit drei Schwestern, einer Künstlermama und einem Songwriter-Papa in einem Wohnwagen-Park in Colorado auf und kann sich in aller Ruhe der Musik widmen, ohne von lästigen Schulpflichten und Konventionen drangsaliert zu werden. So scheint es bei den vier Holbrook Schwestern Sarah (Violine, Gitarre), Hannah (Keys, Synth-Bass), Eva (Mandoline, Banjo, Gitarre) und Liza (Drums, Perc, Beatbox) gewesen zu sein, die Anfang bis Mitte Zwanzig sind und die Band Shel bilden. Mehr…

Nunuk – „Tearin‘ Down Walls“

wischen Köln, Madrid und Barcelona entsteht manchmal eine Musik, die sehr besonders ist. „Tearin‘ Down Walls“ ist so ein Beispiel dafür. Es ist das erste Studioalbum der Electro-Folkpopband Nunuk um die Singer-/Songwriterin Jenny Thiele (voc/git), das bereits nach einem Jahr Bandgeschichte entstanden ist. Mehr…

Ina Forsman – „Ina Forsman“

Dass die Finnen den Tango erfunden haben, weiß man spätestens seit Aki Kaurismäki. Wenn man die finnische Sängerin Ina Forsman hört, könnte man auf die Idee kommen, dass auch der Blues in Finnland entstanden ist. Den lernte sie durch den Harmonica-Musiker Helge Tallqvist kennen; er nahm sie mit ins Studio und vermittelte Musiker. Dass sie nicht nur eine starke Stimme, sondern auch das Zeug zur Songwriterin hat, beweist sie nun auf ihrem Debütalbum, das im Januar auf Ruf Records erscheint. Mehr…

Buika – “Vivir Sin Miedo”

Was die spanische Musikerin Buika auf ihrem neusten Album anstellt, ist einfach „completely mind-blowing“! Ist es ihr genialer Mix aus Reggae, Ragga, R&B und Afrobeat? Ihre rauchige, leidenschaftliche Hammerstimme, die permanente Gänsehaut macht, ALLES gibt? Die Gesangsduette mit Jason Mraz und dem Flamencosänger Potito? Oder die Tatsache, dass sie erstmals fast alle Songs selbst geschrieben hat? Jedenfalls scheint ihr die Zusammenarbeit mit der Crème de la Crème der Musiker/Producer Glenn Scott, Martin Terefe, Oskar Winberg & Co. nicht geschadet zu haben. Mehr…

Midas Fall – „The Menagerie Inside“

Die schottische Band Midas Fall hat seit ihrer Gründung 2009 bereits zwei Alben herausgebracht, die dritte Veröffentlichung „The Menagerie Inside“ hat ihnen nun das Prädikat „7 von 10 Punkten“ des Magazins „Metal.de“ eingebracht. Dabei ist die Musik des Quartetts nicht wirklich dem Bereich Metal zuzuordnen, sondern mehr dem Rock, mit Gothic und Electronia-Elementen. Mehr…

Mogli – „Bird“

Ich muss es gleich vorwegschicken: ich bin auch ein glühender Fan, der auf das Album gewartet hat! Und was soll ich sagen, der musikalische Vogel „Bird“ fliegt tatsächlich geradewegs in mein Herz. Mogli‘s schöne, unverwechselbare Stimme ist mal elfengleich wie im Titelsong, dann wieder ganz Souldiva, mit einer beeindruckenden Spannweite. Mehr…

Sarah Sophie – „Different“

Singer-/Songwriter plus Beatbox – geht das? So die Ankündigung im Promotext. Ja, und wie! Denn führt man sich die Musik der Münchner MusikerInnen zu Gemüte, denkt man erstmal, da sei eine vollwertige Band mit Schlagzeug und allem am Werk, so perfekt gespielt ist die ungewöhnliche Kombination. Mehr…

Monoswezi – „Yanga“

„Yanga“ ist das zweite Album der multikulturellen Band Monoswezi. Die Sängerin- und Mbiraspielerin Hope Masika aus Simbabwe erzählt von Mythen und Legenden aus ihrer Kindheit und wird dabei von ihrer Band mit interessanten und modernen Rhythmen begleitet. Die verschiedenen Nationalitäten der Band geben der Musik eine moderne und neue Mischung von afrikanischen Folksongs und skandinavischem Jazz, die fließend, aufregend und bannend ist. Mehr…

Whispers ll – „Passenger“

Das siebte Album des Folk Singer-/Songwriters Mike Rosenberg, besser bekannt unter dem Künstlernamen Passenger, nimmt einen mit auf eine Achterbahn der Gefühle. Die meist traurigen Songs des Briten erzählen Geschichten von den Menschen, denen er auf seinen Reisen begegnet ist, seinen Gedanken, und natürlich auch von der Liebe. Trotzdem wirken letztere nicht wie typische Liebeslieder, sondern sie erzählen schlicht und einfach eine Geschichte, und zwar auf eine so behutsame Art, dass man es sich wirklich vorstellen kann, wie es sich für ihn angefühlt haben muss. Mehr…